Tokio-Stories
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Nie mehr frei?!


Autor: shad0w

Genre: Drama (One-Shot)

Hauptcharaktere: Bill

Altersfreigabe: 12

Disclaimer: Bill und die Ausschnitten der Sontexte gehören nicht der Autorin.

Claimer: Die Idee und Interpretationen gehören der Autorin.

Warnung: Die Interpretationen sind übertrieben, doch bei einigen könnte was Wahres daran sein.

Inhaltsangabe: Bill wird eingeengt. Seine Freiheit wurde geraubt.
Er sendet Zeichen. Zeichen, in der Hoffnung, dass SIE (die Fans) es verstehen.
Doch die Meisten verstehen nicht...

Story:


>Bills Sicht<

Wie kann ich je glücklich werden?
Wie kann ich jemals frei sein?
Werde ich jemals frei sein?
Vor drei Jahren wurden wir berühmt.
Ja, wir hatten super Fans.
Ich liebte sie...
Doch aus Liebe wurde Hass.
Sie nahmen mir alles was ich hatte.
Meine Freiheit.
Meine Privatsphäre.
Mein Leben.
Ich bin gefangen in Tokio Hotel.

Ich bin nicht ich.
Weil ihr immer bei mir seid.
Weil ich keine Freiheit mehr habe.

Wer wundert’s, wegen meinen Texten.
Ein paar Beispiele:


Schwarz...
Das ist schon länger her.
Damals hatte ich noch keine Angst...
Noch nicht.
Mittlerweile hat sich das verändert.
Ja, ich habe Angst.
Angst um meine Familie
Angst um meine Freunde
Angst um die Jungs aus der Band
Ja, auch Angst um mich.
Schon damals war das Lied zweideutig.
In guter und schlechter Sicht.
Die Fans haben das nicht wahrgenommen.



Übers Ende der Welt...
Es geht ums ausbrechen.
Alle schauen das an, als ginge es einfach ums Widersprechen.
Doch wer genauer hinhört und das Lied auf unsere Lage, meine Lage bezieht sieht:
Es beschreibt genau die Lage in der ich mich befinde.
Kurz davor, eine Welt zu verlassen.
Die Welt, die mich gefangen hält.
Wir sind nicht mehr frei.
Die Freiheit endet hier...


Hilf mir fliegen...
Hört genauer hin.
Ich würde alles geben, damit ich für eine Nacht jemand anderes wäre.
Ich würde alles aufgeben, nur um einmal alleine zu sein.
Noch einmal frei zu sein.
Um einmal ich selbst sein zu können.
Es ist ein Hilfeschrei.
Doch vielen Leuten fiel das nicht auf.


Spring nicht...
Ja viele dachten, ich habe es für die Fans geschrieben.
Sie täuschten sich.
Ich habe es für mich geschrieben.
Als Erinnerung, dass jedes Leben ein Sinn hat.
Hat wirklich jedes Leben ein Sinn?
Hat ein Leben, das gefangen wurde wirklich einen Sinn?
Ein Leben ohne Liebe.
Hat das einen Sinn?
Hat ein Leben, indem man immer bedrängt, verfolgt und belagert wird einen Sinn?
Hat ein Leben, indem man nicht sich selbst ist einen Sinn?


Stich ins Glück
Habe ich das Lied wirklich nur wegen den Fans geschrieben?
Ich rauche schon sooo viel...
Wie lange geht es, bis ich was Stärkeres brauche.
Wie lange geht es bis ich etwas brauche, damit ich das alles aushalte?
Ich weiss es wird nicht mehr lange dauern...
Schatten und Licht, nehmen mir die Sicht...


1000 Meere...
Ja, es geht um die Liebe.
Die Liebe, die nicht existieren darf.
Die Liebe zu einem Mädchen.
Die Liebe, die die Fans nie zulassen würden.
Das Einzige was bleibt, ist die Hoffnung für die Liebe in einer anderen Welt.
In einer anderen Zeit.
An einem anderen Ort.
An einem Ort, wo ich Bill sein kann.
Nicht an einem Ort, wo ich der Sänger von Tokio Hotel bin.
An einem Ort, wo ich einfach der Junge von nebenan bin.


Merkt ihr nicht, dass das alles stumme Hilfeschreie sind?
Habt ihr das nie gemerkt?
Ich schrieb noch ein Lied, um es euch klar zu machen.


Geh...
Ja, viele denken, es geht um ein Mädchen.
Sie täuschen sich.
Es geht um die Fans.
Die Fans, die mich einengen.
Ich habe keine Privatsphäre mehr.
Ich bin gefangen.
Gefangen in einer Welt, die einmal mein Traum war.
Doch dieser Traum wurde schnell zum Albtraum.




Ja, die Texte schreibe ich meistens zweideutig.
Bewusst, wie auch unbewusst.
Es prägt mich einfach.
Vieles mache ich unbewusst.
In den letzten drei Jahren musste ich etwas merken.
Etwas, was ich nie gedacht hätte.
Und zwar, dass Gegensätze so nahe beieinander sein können.
Liebe und Hass.
Ich liebte meine Fans.
Doch jetzt hasse ich sie.
Ich hasse sie dafür, dass sie mir meine Freiheit stehlen.
Ich hasse sie dafür, dass sie mich einengen.
Traum und Albtraum.
Das Starsein war für mich immer ein Traum.
Das war auch für die erste Zeit so.
Bis die Fans mich immer mehr einengten.
Bis ich gefangen war.
Gefangen in meinem Traum.
Jetzt ist das Starsein ein Albtraum.
Habt ihr nicht gemerkt, dass ich nicht mehr lache?
Habt ihr das wirklich nicht gemerkt?
Oder könnt ihr das gezwungene >in die Kamera lächeln< und Lachen nicht unterscheiden?
Seht ihr nicht die Traurigkeit in meinen Augen.
Oder saht ihr in letzter Zeit ein Glänzen in meinen Augen?
Nein!
Nach aussen gebe ich mich immer tapfer.
Doch wie lange noch?
Wie lange dauert es, bis ich daran zerbreche?
Wie lange?
Wie lange wollt ihr noch auf meinem zerbrochenen Herz herumstampfen?
Wie lange?
Wann merkt ihr das endlich?

>Ende Bills Sicht<


Zitat: Zu sagen: »Hier herrscht Freiheit« ist immer ein Irrtum oder eine Lüge, denn Freiheit herrscht nicht.



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