Tokio-Stories
Refresh Guestbook Contact us
Long time ago Süchtig? The Team
Affilates Fanficiton-Archiv Deine Story bei uns?
When the Slave becomes the Master



Autor: Julie S./TornPaperdoll.

Genre: Drama.

Hauptcharaktere: Bill, Tom & Markus

Rating: PS18.

Warnings: Gewalt, Drogen, Twincest, Rape.


Prolog:


Geheimnisse – unausgesprochene, bedrückende Geheimnisse – umwabern Toms Zwillingsbruder. Sein Ein & Alles.

Seit einigen Wochen schon scheint er wie ausgewechselt, ja schon gar fremd. Seine sonst immer so strahlend braunen Rehaugen sind trübe, abwesend – sein Lebenswille scheint gebrochen.

Als Tom Bill eines grauen, kalten Morgens völlig verwirrt und fertig neben der Hauptstraße findet, kann er nicht mehr anders. Er beginnt seinem Bruder nachzuspionieren und lüftet ein schreckliches Geheimnis, von dem er sich wünschen würde, es nie entdeckt zu haben…


Kapitel 1 - Wer das Weinen verlernt


Ein Stechen in der Brust lässt den schnell laufenden Jungen stoppen. Sein Blick schweifte hektisch durch seine Umgebung – er befand sich in einem Park, mitten in der Nacht.

Was die Uhr schlug wusste er selbst nicht mehr; es war ihm auch egal. Er musste nur weg, zurück nach hause.

Keuchend strich er sich eine schwarze Haarsträhne zurück aus dem verschwitzten, schmutzigen Gesicht und begann an den Händen zu zittern. So schwach war er schon. Er war ganz aufgelöst – weinen konnte er trotzdem nicht. Nicht mehr.

Der magere Junge schloss seine Augen, biss sich fest auf seine geschwollene Unterlippe und versuchte konzentriert die Übelkeit und den Schwindel aus seinem Körper zu vertreiben.

Aber es nutzte nichts.

Minutenlang war er so dagestanden, seine blasse Haut erleuchtet vom fahlen Mondlicht, welches bewies, dass um diese Uhrzeit noch jemand hier war.

Mit unruhiger Hand zog der schwarzhaarige Junge eine kleine Pille aus seiner Hosentasche. Kurz betrachtete er diese, fuhr sich leise seufzend durch das lange Haar, ehe er sie schluckte.

Kurz verzog er seinen Mund und schüttelte seinen Kopf – es war widerlich so etwas zu tun ohne einen Schluck Wasser trinken zu können. Selbst wenn man, so wie er, schon etwas Übung im Tablettenschlucken hatte.

Es half alles nichts, er musste weiter und so begann er erneut hastig zu laufen, als ob ihm der Teufel im Nacken sitzen würde und zusätzlich stieg die Wirkung der Tablette sofort stark an, da er seit einer Ewigkeit nichts Richtiges mehr gegessen hatte.

Alles vor seinen Augen konnte er nur mehr schemenhaft wahrnehmen, das Blut rauschte ihm in den Ohren und sein Herz pochte laut in seinem Brustkorb. Ein innerer Antrieb brachte ihn dazu noch schneller zu laufen, jedoch sollte eine Wurzel, die zu weit aus dem Boden ragte, seinen Lauf unterbinden.

Erschrocken schrie der Schwarzhaarige auf, versuchte verzweifelt sich irgendwo festzuhalten, was jedoch kläglich scheiterte, und fiel zu Boden.

Alles drehte sich in seinem Kopf, sein Körper wollte ihm nicht mehr gehorchen und so verlor er das Bewusstsein und blieb regungslos in dem kleinen Wäldchen liegen, welches den Park umringte…



Nervös lief Tom in seinem Zimmer auf und ab, sein Bruder war noch immer nicht nachhause gekommen. War er doch bis jetzt immer spätestens um Mitternacht daheim erschienen, doch nun war es schon weit über drei Uhr.

Ob ihm etwas zugestoßen war?!

Bills Handy war aus – so wie immer wenn er abends unterwegs war. Sich mit Freunden treffen, von denen Tom noch nie etwas zuvor gehört hatte, oder etwas Wichtiges erledigen, wie er immer sagte – doch Tom glaubte ihm beiweiten nicht.

Er wusste, dass irgendetwas im Busch war und es machte ihn fertig, dass sein Zwilling ihn immer wieder belog, ihm nicht sagte, was er tat und vorhatte. Und das fast täglich.

Erneut wählte er verzweifelt Bills Nummer – doch in sein Ohr dröhnte nur wieder die nervig penetrante Stimme der Mailbox-Schnepfe.

Der blonde Junge würde heute Nacht keine Ruhe finden, das stand fest. Nicht solange sein Bruder irgendwo da draußen war, bei weiß Gott wem..

-„Na los, komm schon Bill, ich brauch dich doch..“, wimmerte Tom und krümmte sich auf seinem Bett zusammen…

Stunden vergingen, doch das Erscheinen des anderen Zwillingsbruders blieb aus.

Die Sonne war gerade am aufgehen, vertrieb das nächtliche Schwarz vom Himmel und ließ die Erde erwärmen. Tom fühlte sich schwach, wenn Bill nicht bald auftauchen würde, wüsste er nicht, was er tun sollte..

Ein pures Chaos der Gedanken breitete sich in seinem Kopf aus und raubte ihm beinahe den Verstand.

-„Bill!“.


Kapitel 2 - Richtig oder Falsch?


-„Junge, steh auf!“.

Bill verspürte einen sachten Stups in seiner Seite.

-„W-was?“, murmelte er und kämpfte mit seinen Augenlidern, um sie zu öffnen.

-„Was tust du denn hier? Weißt du wie spät es ist?“, fragte die raue Stimme noch einmal.

Der Junge schaffte es seine Augen zu öffnen, gleißendes Sonnenlicht, welches davon zeugte, dass der nächste Tag angebrochen war, brannte ihm beinahe die Augeäpfel heraus – so kam es ihm zumindest vor.

Langsam setzte er sich auf, in seinem Kopf dröhnte es und er musste etliche Male blinzeln, ehe er den alten Mann klar ausmachen konnte, welcher vor ihm stand und ihn mit einem Blick bedachte, welcher sich aus Abscheu und Besorgnis zusammenmischte.

-„Warst du die ganze Nacht hier?“.

-„I-ich weiß nicht.. ich weiß gar nichts mehr..“, murmelte er abweisend.

Der Alte kniff seine Augen zusammen und kräuselte seine Lippen, sodass sein zerfurchtes Gesicht noch faltiger wurde.

-„Du verschwindest jetzt am besten von hier, ich muss mich hier um die Sauberkeit kümmern und wenn du nicht verschwindest, werde ich dich ganz einfach mit beseitigen“.

-„Was auch immer..“, brummte er und kämpfte sich hoch.

Durch seinen Zustand verstand Bill die Drohung nicht einmal richtig. Auf wackeligen Beinen stakste er nun aus dem Park. Grimmig blickte ihm der Alte hinterher.

-„Dieses Gesindel..“.



-„Wann bin ich zuhause..“, flüsterte Bill schwach, er war kurz davor seine letzte Kraft zu verlieren.

Stöhnend sank er auf alle Viere herab in das nasse Gras. Der Morgentau zierte noch die Blätter, doch diese Kälte ließ ihn erschaudern, alles in ihm verkrampfte sich.

-„Schlecht.. Mir ist so schlecht..“, würgte er hervor und erbrach sich.

Keuchend kämpfte er sich wieder hoch, suchte den Weg der Straße auf und folgte ihrem Verlauf.

Nur wenige Autofahrer waren unterwegs, war die Sonne doch erst aufgegangen, doch keiner schenkte dem verlorenen Jungen Aufmerksamkeit, obwohl sie ihn bestimmt gesehen hatten. Sie blendeten ihn bloß mit den hellen Scheinwerfern.

Plötzlich kam jedoch ein Auto direkt neben ihm zum Stehen. Verwirrt sah Bill auf, er kannte den Wagen doch. Das Fenster wurde runtergelassen und sein Zwillingsbruder Tom blickte ihm aufgelöst entgegen.

-„Bill! Oh Gott, wo hast du nur gesteckt?!“, schrie er ihn beinahe panisch an.

-„I-ich..“, brachte er bloß heraus.

Tom stürzte schon regelrecht aus dem Auto, auf Bill zu und schlang seine Arme um ihn.

-„N-nicht, ich bin dreckig“, erwiderte der Schwarzhaarige nur schwach.

-„Ist mir egal! Verdammt Bill, ich hab mir solche Sorgen gemacht! Wie siehst du nur aus? Wo warst du?!“.

Der Jüngere zuckte bloß mit den Schultern.

-„Bitte fahren wir..“.

-„A-aber –“.

-„Bitte Tom!“, sagte Bill lauter.

-„O-okay..“, gab der Dunkelblonde nun nur noch kleinlaut bei und hielt seinem Zwilling die Beifahrertür auf.

-„Danke“, erwiderte dieser knapp und stieg ein.

Vielleicht war Tom seine Rettung gewesen, lange hätte er jedenfalls nicht mehr durchgehalten und wäre möglicherweise nie mehr nachhause gekommen.

-„Geht’s dir gut?“.

Bill nickte – jedoch ging es ihm alles andere als gut. Vor seinen Augen drehte sich noch immer alles und in seinem Mund herrschte der ekelhafte Geschmack von Erbrochenem, er war auf und auf schmutzig und sein Kopf schmerzte höllisch.

Schweigend verbrachten die Zwillinge die Fahrt, Bill wollte so und so nicht sprechen und Tom wagte es nicht.

-„Komm steig aus Kleiner“, sagte der blonde Junge leise und öffnete die Autotür um auszusteigen.

-„Ja ich komm ja schon..“, brummte der andere und kämpfte sich hoch, stieg mit einem Fuß in eine Pfütze, „Ah! Verdammte Scheiße..“.

Tom sah ihn mitleidig an und legte seinen Arm um Bills Hüfte, half ihm in das Haus, hoch ins Bad.

-„Jetzt duschen wir dich heiß, dann fühlst du dich gleich besser“, sagte der Blonde und lächelte aufmunternd.

Bill erwiderte nichts, sein Blick wirkte abwesend, unbeteiligt. Tom seufzte schwer und half seinem Bruder aus den nassen, verschmutzen Sachen.

-„Komm Kleiner“, sagte er leise, öffnete die Duschkabine und half ihm hinein, „soll ich hier warten?“.

Der schwarzhaarige Junge schüttelte seinen Kopf und drehte das Wasser auf – und Tom den Rücken zu.

-„Okay, ich warte draußen.. beeil dich“.

Bill wartete auf das Zufallen der Tür und begann sich einzuseifen. Viel lieber würde er jetzt in der Wanne liegen; seine Füße drohten ihm nachzugeben. Er biss seine Zähne zusammen, wusch sich schnell die langen, schwarzen Haare und spülte den gesamten Dreck, der auf seinem Körper haftete, den Abfluss hinab.

Er wünschte sich, er könne seine Gedanken, seinen Schmerz und die Demütigung ebenfalls abwaschen, doch er wusste schon lange, dass es sinnlos war, und wenn er sich die Haut wund waschen würde..

Bill stieg aus der Dusche, trocknete sich ab und ging mit dem Handtuch um die Hüften in sein Zimmer – Tom folgte ihm.

-„Soll ich dir beim Anziehen helfen?“.

-„Nein danke!“.

-„Okay.. magst du was zu essen? Du bist so dünn geworden..“.

Der Schwarzhaarige drehte sich um und sah seinen Zwilling zornig an.

-„Nein, danke!“, wiederholte er seine Worte schärfer.

-„O-okay, ist ja gut..“, sagte Tom eingeschüchtert.

Bill suchte sich frische Kleider aus dem Schrank und begann sich anzuziehen.

-„Was musst du immer neben stehen und blöd glotzen, wenn ich nackt bin?!“.

-„Verzeihung..“, sagte der blonde Junge immer leise werdend, ihm trieb es durch Bills Verhalten ihm gegenüber, Tränen in die Augen.

Der jüngere Zwilling legte sich in sein Bett und zog sich die Decke bis zur Nase hoch.

-„Verschwinde endlich Tom!“.

-„Gute Nacht..“, sagte dieser traurig und bedachte seinen geliebten Bruder mit einem letzten Blick, eher er dessen Zimmer verließ.

Bill drehte sich zur Seite und wartete darauf, dass sich seine Tür schloss. Es war furchtbar, die ganze Situation.

Die Sonne stand schon hoch am Himmel, doch da Bill die ganze Nacht weg war, war er zu müde um wieder aufzustehen und den Tag zu nutzen.
Und so glitt er nach einer kleinen Ewigkeit endlich in einen unruhigen Schlaf über…

More is coming soon!



Gratis bloggen bei
myblog.de